Gretchenfrage: Karriere oder Familie, ich oder das System?

Heute fand ich auf Google+ einen Artikel zum Thema Arbeit und Familie.

Screenshot zum Artikel über Arbeit und Familie

Der Redakteur schreibt hier über die Lüge der Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Er klagt darüber, dass er am Wochenende nicht loslassen kann und sich ständig mit seinem Job beschäftigt und nicht mit seiner Familie. Eigentlich ist der Artikel agr nicht so schlecht, zeigt er doch das persönliche Dilemma in dem wir stecken.

Aber! Die eigentlich wichtigen Fragen stellt der Zeitredakteur gar nicht. Was ist uns wichtiger, privates Glück oder Karriere im Hamsterrad? Warum sind wir so dämlich, uns immer dem bestehenden System anzupassen? Warum versuchen wir nicht das System zu verändern? Ein System, das wir Menschen selbst geschaffen haben. Also können wir es auch verändern. Warum geht er denn am Wochenende ans Telefon und beschäftigt sich mit seinem Job? Er ist selbst schuld an dieser Situation. Freiräume muß man sich erkämpfen. Firmen gehen nicht unter, wenn man seine beruflichen Nachrichten erst wieder am Montag checkt und beantwortet.

Wir klagen zuviel und handeln zu wenig. Also Arsch hoch! Erkämpfen wir uns neue Werte und passen uns nicht länger alten Werten an.

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