Pasta, wie sie sein soll.

Selbstgemacht schmeckt besser. Alles was ich für meine Pasta brauche, ist Hartweizengries, Wasser und etwas gutes Olivenöl. Salz kommt nicht rein. Der Teig schwitzt sonst.

Für zweieinhalb Personen nehme ich:
– 200 Gramm Hartweizengries
– 100 Milliliter Wasser
– 1 Esslöffel Olivenöl

Fast wichtiger als die Zutaten ist das Kneten des Pastateigs. Für die erste Etappe nehme ich immer Knethaken. Anschließend ist Handarbeit angesagt. Ziehen, Falten und Rollen bis ein schöner glatter Teig entstanden ist. Dann darf er sich ein Stündchen ausruhen.

Jetzt rolle ich den Teig entweder mit einem Nudelholz aus oder verwende eine Pastamaschine. Arbeitsfläche einmehIen nicht vergessen. Zum Schluss werfe ich die Bandnudeln noch zwei Minuten in kochendes Wasser. Fertig.

Lecker Brot backen

Seit geraumer Zeit backe ich mein Brot selbst. Warum? Es macht mir Spaß. Und es schmeckt einfach besser (meine Meinung). Logischerweise lese ich auch viel darüber auf anderen Back-Blogs. Und da gibt es ein paar sehr gute, wie zum Beispiel den Plötzblog von Lutz Geißler. Dort fand ich auch das leckere Rezept für ein Fränkisches Bauernbrot. Mittlerweile habe ich es ein paar mal in verschiedenen Variationen gebacken. Meistens verzichte ich dabei auf die genannten Kräuterbeigaben. Ich mag einfach den natürlichen Geschmack.

bauernbrot-2

Roggensauerteig
175 g Roggenmehl 1150
145 g Wasser
17 g Anstellgut

Hauptteig
Sauerteig
265 g Roggenmehl 1150
50 g Weizenmehl 550
235 g Wasser
7 g Frischhefe
10 g Salz

Für den Sauerteig alle Zutaten gut vermischen. Ich nehme dafür Knethacken. Der Teig wird recht fest. Dann mag er es für zirka 20 Stunden angenehm warm (um die 22°C). Am nächsten Tag haut ihr dann den Sauerteig mit den restlichen Zutaten zusammen und vermischt alles für zirka fünf Minuten auf niedrigster Stufe. Danach wählt ihr noch einmal für zwei Minuten die nächsthöhere Gangart. Jetzt lasst ihr den Teig noch einmal für 30 Minuten in Ruhe (24°C). Jetzt könnt ihr den Teig rausholen und falten. Vergesst nicht vorher etwas auf die Arbeitsfläche streuen. Ich wirke den Teig nicht rund. Ich falte ihn zweimal, da ich nur einen länglichen Gärkorb besitze. Nun gebt ihr dem Teig noch eimal 30 Minuten Ruhezeit im Gärkorb. Den Ofen könnt ihr schon einmal auf amgenehme 250°C vorheizen. Den teig auf’s Blech stürzen, einschneiden und mit ordentlich Dampf! (eine Tasse Wasser auf den Ofenboden schütten) in den Ofen schieben. Das Brot muss nun 50 Minuten backen. Dabei sollte die Temperatur auf 200°C fallen.

Leckere selbstgemachte Sonntagsbrötchen

Zutaten:
450 g Weizenmehl 550
280 g Wasser
15 g Frischhefe
8 g Salz
8 g Zucker

Teig 10-15 Minuten gut kneten. Dafür könnt ihr auch ein elektrischen Knethacken auf Stufe 1 verwenden. Anschließend stellt ihr den Teig schön warm (24 Grad) und lasst ihn vor sich hin gehen. Nach 20 Minuten holt ihr den Teig aus der Schüssel und lasst ihn auf einer bemehlten Fläche nochmals 20 Minuten gehen. Jetzt stecht ihr ein paar Teiglinge ab und formt sie. Danach müssen die Guten noch einmal 15-20 Minuten gehen. Nun können sie in den Ofen. 20 Minuten lang backt ihr sie nun bei 230 Grad schön goldbraun.

Lasst es euch schmecken.

Brot backen mit eigenem Sauerteig

Do it yourself. Vor ungefähr drei Monaten manifestierten sich Gedanken in meinem Kopf, die dort schon seit geraumer Zeit herumgeisterten. Angefixt von der DIY-Szene wollte ich mir beim Backen von Brot und Brötchen ein kleines Stückchen Unabhängigkeit vom Konsumwahn zurückholen. Meine erste Anlaufstelle in Sachen Insiderinfos war meine Oma. In den späten Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren und Nachkriegskind musste sie es am ehesten wissen, wie man selbst Sauerteig herstellt. So dachte ich zumindest. Aber sie holten damals den Sauerteig einfach nur direkt beim Bäcker. Also recherchierte ich ein bisschen im Netz und konnte ein paar Tage später erste Erfolge feiern.

Es ist eigentlich ganz einfach. Alles was ihr zum Brot backen mit eigenem Sauerteig braucht, ist gutes Mehl, Wasser, Salz und etwas Zeit. Gut Ding, in dem Fall Sauerteig, will Weile haben. Und nein, ihr braucht dafür keine Hefe. Die ist eigentlich auch kontraproduktiv, da sie die Sauerteigkulturen abtötet. Erst die Sauerteig-Gärung holt alles aus dem Mehl, was gut und gesund ist. Zum Beispiel Mineralien wie Zink und Magnesium.

Für die Erstzucht des Sauerteiges gebt ihr 100 Gramm gutes Mehl in eine große Schüssel. Ich verwende meistens 1150er Roggenvollkornmehl. Wenn ihr lieber Sauerteig aus Weizen- oder Dinkelmehl ziehen möchte, sollte dieses von gleichwertiger Qualität sein. Dann haben die kleinen Helferlein alias Mikroorganismen viel zu futtern. Zum Mehl schüttet ihr nun Wasser und verrühert alles zum einem dickflüssigen Brei. Das Ganze lasst ihr jetzt 24 Stunden lang abgedeckt stehen. Tag 2, 24 Stunden später, gebt ihr weitere 100 Gramm Mehl an den Teig, gebt gegebenenfalls noch etwas Wasser dazu und verrühert es erneuet. Jetzt wieder 24 Stunden stehen lassen. Am dritten Tag wiederholt ihr das Ganze, genauso am vierten und fünften Tag. Manchmal kann es auch etwas länger dauern. Das hängt vom Mehl und den äußeren Bedingungen (z.B. Temperatur) ab. Der Sauerteig mag es gern warm, aber nicht zu warm. Bereits nach dem ersten Tag werdet ihr einen säuerlichen Geruch feststellen. Keine Angst, der Teig ist nicht schlecht. In einer guten Sauerteigkultur haben es schädliche Mikroorganismen sehr schwer. Wenn der Teig richtig schön säuerlich riecht (Geruchsnote ist auch unterschiedlich) und an der Oberfläche viele kleine Bläschen bildet, ist er bereit zu einem schönen leckeren Brot verarbeitet zu werden.

Sauerteigkultur

Doch bevor ihr damit beginnt, könnt ihr etwas von eurem Sauerteig in ein Schraubglas abfüllen. Damit könnt ihr dann neuen Sauerteig innerhalb von 1-3 Tagen nachziehen. Nach vier bis fünf Tagen werden ihr ungefähr 1 Liter Sauerteig hergestellt haben. Zuerst gebt ihr 2 Teelöffel Salz dazu und verrühert es gut. Ich habe das zweimal vergessen. Das Brot schmeckt dann etwas fade. Dazu gebt ihr nun 500 Gramm Mehl. Hier könnt ihr jetzt nach nach Vorlieben variieren und verschiedene Mehlsorten miteinander mischen. Das Mehl gut unterrühren, bis sich der Teig gut von der Schüssel lösen lässt.

Brotteigmasse

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche knetet ihr nun ein Laib daraus. Bei Bedarf gebt ihr einfach noch Mehl dazu. Sauerteig ist von Natur aus ziemlich klebrig. Im Gegensatz zu einem Hefeteig braucht ihr den Teig des Brotes nicht lange durchkneten. Die Teigstruktur wurde bereits bei der Sauerteigzucht gebildet. Viel hilft viel, würde hier viel kaputt machen. Jetzt bettet ihr den Teig auf ein Backblech, schneidet oben noch Schlitz hinein und lasst alles 1 bis 2 Stunden verdeckt ruhen. Wenn sich der Teig verdoppelt hat, könnt ihr das gute Stück in den Ofen schieben. Nach 50 bis 60 Minuten ist der Drops gelutscht und ihr ein lecker duftenes Brot aus dem Ofen.

das fertige brot
fertiges Brot

Lasst es euch schmecken.